Antworten auf das, was im Erstgespräch immer kommt.
Statt Sales-Sprech: das hier sind die Fragen, die uns Kundinnen und Kunden tatsächlich stellen. Ehrlich beantwortet.
Was kostet eine Custom-Software bei euch?
Wir nennen Größenordnungen statt einer Festpreis-Illusion. Eine Discovery dauert 2–5 Tage und liegt bei ca. 1.000–5.000 €. Ein Pilot über 4–8 Wochen bewegt sich zwischen 10.000 und 30.000 €. Ein vollständiger Build über mehrere Monate liegt typischerweise zwischen 50.000 und 150.000 €+, je nach Umfang. Nach der Discovery bekommen Sie eine schriftliche Range mit klaren Optionen — keine Schein-Punktlandung. Pauschalpreise vor der Discovery sind unseriös, weil niemand seriös schätzen kann, was er noch nicht verstanden hat.
Wie lange dauert ein typisches Projekt?
Ein Pilot ist in 4–8 Wochen produktiv einsetzbar. Das erste richtige System steht meist nach 3–6 Monaten. Wir arbeiten in kleinen, lieferbaren Releases — nicht in einem Big-Bang nach einem Jahr. Das hat zwei Vorteile: Sie sehen früh, ob die Richtung stimmt, und Sie können das Projekt jederzeit pausieren oder umsteuern, ohne dass etwas verloren geht. Was nach dem ersten produktiven System kommt, ist meist Weiterentwicklung im laufenden Betrieb — nicht „Projekt 2".
Wem gehört der Code, den ihr schreibt?
Ihnen. Vollständig. Wir übertragen vertraglich alle Nutzungs- und Verwertungsrechte am erstellten Code. Sie bekommen das komplette Git-Repository, die Dokumentation und Zugang zu allen Konten, die im Rahmen des Projekts angelegt wurden — Cloud, Domains, Drittdienste. Es gibt bei uns keine Lock-In-Verträge, keine versteckten Lizenzen auf „unseren" Code und keine Klausel, die Sie an uns bindet. Wenn Sie morgen ein anderes Team übernehmen lassen wollen, können Sie das ohne uns tun.
Was passiert, wenn wir später ohne euch weitermachen wollen?
Das planen wir bewusst von Anfang an mit ein. Wir wählen Boring Tech — PHP/Laravel, TypeScript, PostgreSQL oder MySQL, etablierte Frameworks — damit jedes durchschnittliche Dev-Team das System weiterführen kann. Keine exotischen Frameworks, keine selbstgebauten Sprachen, keine Magie. Eine Übergabe-Dokumentation ist Teil des Vertrags, nicht ein nachträgliches Extra. Wir empfehlen außerdem ein 2-Tages-Onboarding mit Ihrem zukünftigen Dev-Team, in dem wir Architektur und Eigenheiten gemeinsam durchgehen. Übergaben ohne Drama sind uns wichtig.
Wie ist das mit Hosting?
Zwei Wege, Sie entscheiden. (1) Wir hosten für Sie. Dedizierter Server in Deutschland, DSGVO-konform, inklusive Updates, Backups und Monitoring — als monatliche Pauschale. (2) Hosting bei Ihnen. Wir setzen die Infrastruktur auf Ihrem bestehenden Setup auf — Hetzner, Azure, AWS, GCP, IONOS, eigener Server im Haus, alles möglich. Wir übergeben Zugänge und dokumentieren so, dass Sie oder Ihr IT-Partner sie eigenständig weiterbetreiben können. Wenn Sie noch nichts haben und unsicher sind: wir empfehlen ehrlich, was zu Ihrer Größe und Sensibilität passt.
Welche Technologien verwendet ihr?
Unser Standard-Stack: PHP mit Laravel im Backend, React mit TypeScript im Frontend (häufig mit shadcn/ui und Tailwind), MySQL als Datenbank, Redis für Caching und Queues, Docker für Deployment. Wir wählen bewusst Boring Tech statt Hype-Frameworks der Saison — was in fünf Jahren noch gewartet wird, was Sie auf dem Arbeitsmarkt mit Devs besetzen können und was eine große, ruhige Community hinter sich hat. Wenn Sie einen anderen Stack ausdrücklich wünschen (Node.js, .NET, Vue, Python, Go …), bauen wir auch dort — sagen aber offen, wo unsere Stärken liegen und wo wir Sie an spezialisierte Partner weiterleiten würden.
Macht ihr auch reine Beratung ohne Implementierung?
Ja. Architektur-Reviews, Code-Audits, „Make-or-Buy"-Einschätzungen, Stack-Empfehlungen, Second Opinions vor größeren Entscheidungen. Abgerechnet wird zum Tagessatz oder als Pauschale für klar abgegrenzte Reviews. Wir sagen Ihnen auch ehrlich, wenn ein SaaS-Tool für Ihren Anwendungsfall das Bessere ist — selbst wenn das heißt, dass wir das Projekt nicht bekommen. Eine gute Empfehlung jetzt ist mehr wert als ein gezwungenes Custom-Projekt, das in zwei Jahren keiner mehr will.
Wie startet ein Projekt mit euch?
Mit einem 30-Minuten-Erstgespräch. Kostenlos und unverbindlich. Wir hören zu, stellen ein paar Rückfragen und sagen am Ende ehrlich, ob wir die richtigen sind. Wenn beide Seiten Lust haben, kommt die Discovery: wir lernen Ihr Umfeld kennen, sprechen mit den Menschen, die später mit dem System arbeiten, und liefern einen schriftlichen Lösungsplan mit Aufwand, Optionen und Risiken. Erst danach entscheiden Sie, ob und wie es weitergeht — keinerlei Verpflichtung.
Wie groß muss ein Projekt sein, damit es sich für euch lohnt?
Es gibt keine harte Untergrenze. Größere Build-Projekte starten typischerweise im fünfstelligen Bereich, weil eine echte Einarbeitung ein paar Wochen braucht. Kleinere Vorhaben übernehmen wir gerne als monatliche Pauschale auf Absprache — zum Beispiel laufende Weiterentwicklung an einer bestehenden Anwendung, regelmäßige Auswertungen oder kleinere Erweiterungen mit klarem Scope. Wenn ein No-Code-Tool oder ein SaaS objektiv besser passt, sagen wir das aber auch.
Schreiben Sie uns. Wir antworten meist binnen 24 Stunden.
Kurz, direkt, ohne Verkaufsmasche. Ein Satz reicht, um zu sehen, ob ein Gespräch Sinn ergibt.